Schloss Steinhausen
Stein auf Stein:
Erbaut wurde die Höhenburg 1248 im Dienste des Grafen Dietrich von Altena-Isenberg von den Herren Hermann und Everhard von Witten. Um die Sicherheit einer Furt und Fähre über die Ruhr zu gewährleisten, baute der Sohn Everhards, Bernhard von Witten, im Jahr 1297 am Ufer der Ruhr ein in Urkunden als Steenhus genanntes Haus. Das Steenhus ist der Grund für den heutigen Namen der Anlage. Das Anwesen diente gegen Ende des 13. Jahrhunderts als Gerichtsherrensitz.
Schlüsselübergabe:
Anno 1297. Durch eine Teilungsurkunde von 1321 ist das Aussehen der damaligen Burg überliefert.
Niedergang:
Anderthalb Jahrhunderte später, um das Jahr 1434, machten Truppen der Reichsstadt Dortmund, bestehend aus 700 Landsknechten und 50 Ritter, die Burg Steinhausen beinah dem Erdboden gleich. Anlass dafür war die Gefangennahme eines Dortmunder Ratsherrn.
Daraufhin ließ Rötger von Witten am gegenüberliegenden Ufer der Ruhr das heutige Haus Witten – damals noch Burg Berge genannt – um das Jahr 1470 errichten.
Schloss Steinhausen
Stein auf Stein:
Erbaut wurde die Höhenburg 1248 im Dienste des Grafen Dietrich von Altena-Isenberg von den Herren Hermann und Everhard von Witten. Um die Sicherheit einer Furt und Fähre über die Ruhr zu gewährleisten, baute der Sohn Everhards, Bernhard von Witten, im Jahr 1297 am Ufer der Ruhr ein in Urkunden als Steenhus genanntes Haus. Das Steenhus ist der Grund für den heutigen Namen der Anlage. Das Anwesen diente gegen Ende des 13. Jahrhunderts als Gerichtsherrensitz.
Schlüsselübergabe:
Anno 1297. Durch eine Teilungsurkunde von 1321 ist das Aussehen der damaligen Burg überliefert.
Niedergang:
Anderthalb Jahrhunderte später, um das Jahr 1434, machten Truppen der Reichsstadt Dortmund, bestehend aus 700 Landsknechten und 50 Ritter, die Burg Steinhausen beinah dem Erdboden gleich. Anlass dafür war die Gefangennahme eines Dortmunder Ratsherrn.
Daraufhin ließ Rötger von Witten am gegenüberliegenden Ufer der Ruhr das heutige Haus Witten – damals noch Burg Berge genannt – um das Jahr 1470 errichten.
Was ist passiert:
Im Jahr 1464 wurde der Rittersitz Steinhausen durch die Heirat der Erbtochter Jutta mit Lutter Staël von Holstein an dessen Familie übergeben. Die Anlage wurde 1529 durch Hardenberg Staël von Holstein, der dort ein Kohlebergbau betrieb, neu errichtet. Im Jahr 1607 ließ der Hildesheimer Domherr Robert Staël von Holstein, ein Nachfahre Hardenbergs, einen sichtbaren Turm an einem Stufengiebelhaus erbauen.
Das Anwesen wurde 1732 von den beiden letzten Mitgliedern der Familie Staël von Holstein zu Steinhausen an ihren Neffen, den Freiherrn Friedrich Christian von Elverfeldt verschenkt.
Dieser baute im Jahre 1810 das klassizistische Schloss, in dem sich heute ein Restaurant befindet. Ende des 19. Jahrhunderts gab es erneut einen Besitzerwechsel. Der Kaufmann Friedrich Wilhelm Dünkelberg veränderte das Gut in ein romantisches Rittergut.
Everhard von Witten zu Steinhausen
Mein größter Wunsch: Meiner Arbeit als Aufsichtsbeamter auf der Isenburg gerecht zu werden, da sie sich zu einem wichtigen kölnischen Verwaltungssitz und Stützpunkt entwickelt.
Beruf: Kastellan (Burgherr) auf der Isenburg
So würden mich andere beschreiben: Ich hoffe, sie würden mich als einen stolzen Ritter mit einem schönen majestätischen Siegel beschreiben.
Sprichwort: „Sich aus dem Staub machen“ – verschwinden, flüchten
Hatte ein Soldat die Nase voll vom Krieg und wollte verschwinden (was verboten war), so nützte er die dreckigen Staubwolken des Schlachtgetümmels, um sich unbemerkt davonzuschleichen.
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Schloss Steinhausen: zweimalzweifotografie
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