Haus Witten

Stein auf Stein:
Das Haus Witten, auch Haus Berge zu Witten genannt, ist eine spätmittelalterliche Burganlage im Süden der Innenstadt Wittens. Hervorgegangen ist die Anlage aus Befestigungsbauten, die durch den ehemaligen Gerichtsherrn Franko von Witten um das Jahr 1450 errichtet wurden. Nach 1479 hat Rötger III von Witten einen ersten steinernen Wohnturm erbaut. Der weitere Ausbau zur Burganlage erfolgte im 16. Jahrhundert.

Schlüsselübergabe:
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1479, wo von einer Anlage „op dem berge“ die Rede ist.

Niedergang:
Im Rahmen des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits im Jahr 1651 wurde das Haus Witten durch die Truppen des Herzogs Karl von Lothringen in Brand gesetzt. Gerhard Wennemar von der Recke, Gerichtsherr von Witten, ließ das Haus 1701 wieder aufbauen und bereicherte es um barocke Stilelemente.

Haus Witten

Stein auf Stein:
Das Haus Witten, auch Haus Berge zu Witten genannt, ist eine spätmittelalterliche Burganlage im Süden der Innenstadt Wittens. Hervorgegangen ist die Anlage aus Befestigungsbauten, die durch den ehemaligen Gerichtsherrn Franko von Witten um das Jahr 1450 errichtet wurden. Nach 1479 hat Rötger III von Witten einen ersten steinernen Wohnturm erbaut. Der weitere Ausbau zur Burganlage erfolgte im 16. Jahrhundert.

Schlüsselübergabe:
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1479, wo von einer Anlage „op dem berge“ die Rede ist.

Niedergang:
Im Rahmen des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits im Jahr 1651 wurde das Haus Witten durch die Truppen des Herzogs Karl von Lothringen in Brand gesetzt. Gerhard Wennemar von der Recke, Gerichtsherr von Witten, ließ das Haus 1701 wieder aufbauen und bereicherte es um barocke Stilelemente.

Was ist passiert:
Im Jahre 1790 wurde die Anlage vom Kaufmann Johann Friedrich Lohmann aus Schwelm gepachtet und errichtete dort eine Kornbrennerei und eine Gussstahlfabrik. Im Jahre 1815 nahm er sie in seinen Besitz.

1878/79 veränderten Renovierungsarbeiten das Erscheinungsbild des Hauses erheblich. Es wurde dem damaligen Zeitgeist entsprechend äußerlich einem Rittersitz nachempfunden.

Im Jahre 1937 war der Zustand der Anlage in einem äußerst schlechten Zustand, woraufhin die Stadt Witten das Anwesen verkaufte. Von diesem Zeitpunkt an, wurde der Landbesitz von der Hitler-Jugend genutzt. In den Jahren 1944 und 1945 wurde das Haus durch Luftangriffe erheblich beschädigt. Daraufhin blieb das Haus Witten für lange Zeit eine Ruine.

Durch Sicherungsarbeiten im Jahr 1964 kam es zu weiteren Gebäudeverlusten. Daraufhin beschloss man die Überreste als „gepflegte Ruine“ zu erhalten.  In neun Bauabschnitten wurde sie dann jedoch von 1975 bis 1988 aufwendig restauriert, wobei noch weitere schwer beschädigte Bauteile entfernt werden mussten.

Heute beherbergt sie u.a. die städtische Musikschule, ein Restaurant und neben einem Kino- und Konzertsaal entstanden noch weitere Räumlichkeiten. Eine kleine Dauerausstellung mit historischen Funden, die in Verbindung mit dem Haus Witten und der Stadt Witten stehen, befindet sich im Keller des Hauses.

Johann Friedrich Lohmann

Mein größter Wunsch: Ich würde sagen, dass mein größtes Ziel ist, Tiegelgussstahl wie in England herzustellen, bzw. auf meine Art neu zu erfinden. Mein Sohn und ich versuchen das jetzt schon seit über zwei Jahren, seit 1809, aber wir stehen kurz davor. Und dann werden wir die Monopolherrschaft von England durchbrechen und zum Ausgangspunkt von neuer Industriegeschichte werden.
Beruf: Industriemann und Firmengründer
So würden mich andere beschreiben: Also ich würde mich jedenfalls als experimentierfreudigen Pionier charakterisieren.

Sprichwort: “Für jemanden die Hand ins Feuer legen”
– vorbehaltlos für jemanden einstehen, sich mit vollem Vertrauen für jemanden verbürgen
Diese, bereits seit dem frühen Mittelalter belegte, Redewendung bezieht sich auf eine damals gebräuchliche Form der Rechtsprechung. Wenn Aussage gegen Aussage stand, bediente man sich eines sogenannten „Gottesurteils“. Dazu musste der Beschuldigte seine Hand für eine bestimmte Zeit in ein Feuer halten. Am Grad der Verbrennung und dem anschließenden Heilungsverlauf wurde dann über Schuld oder Unschuld entschieden.

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Bildrechte:
Haus Witten früher: Kulturforum Witten AöR
Haus Witten heute: zweimalzweifotografie

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