Haus Kemnade

Stein auf Stein:
Wurde nicht überliefert. Haus Kemnade war über Jahrhunderte Sitz der Gerichts- und Patronatsherren von Stiepel. Urkundlich wird das Haus erstmals 1410 erwähnt. Es ist eines der eindrucksvollsten festen Adelshäuser an der mittleren Ruhr. Die heutige Gestalt des Haupthauses stammt aus dem 16./17. Jahrhundert.

Schlüsselübergabe:
Wurde nicht überliefert.

Niedergang:
Nach einem verheerendem Brand 1589 wurde die Burganlage wieder aufgebaut und ist bis heute gut erhalten.

Haus Kemnade

Stein auf Stein:
Wurde nicht überliefert. Haus Kemnade war über Jahrhunderte Sitz der Gerichts- und Patronatsherren von Stiepel. Urkundlich wird das Haus erstmals 1410 erwähnt. Es ist eines der eindrucksvollsten festen Adelshäuser an der mittleren Ruhr. Die heutige Gestalt des Haupthauses stammt aus dem 16./17. Jahrhundert.

Schlüsselübergabe:
Wurde nicht überliefert.

Niedergang:
Nach einem verheerendem Brand 1589 wurde die Burganlage wieder aufgebaut und ist bis heute gut erhalten.

Was ist passiert:
Die Geschichte des Hauses Kemnade ist im wahrsten Sinne des Wortes wechselhaft. 1486 verlagerte die Ruhr nach einem starken Hochwasser ihren Lauf. Plötzlich lag das Haus südlich der Ruhr und der Herrschaftsbereich Stiepel war nur noch per Fähre erreichbar. Ostern 1589 brannte das Haus ab, für die Bewohner blieb nur eine Notwohnung. 1647 heiratete Johann Georg von Syberg sein „Burgfräulein von Kemnade“, ließ seinen Drostensitz, Burg Blankenstein, abbrechen und verwendete das Baumaterial zum Wiederaufbau von Haus Kemnade. Sein Sohn führte die Arbeiten fort und vollendete das Haupthaus in der heutigen Gestalt.
Mit der Verstaatlichung der Rechtssprechung und der Steuereinnahme mussten sich die Herren von Kemnade einer anderen Einnahmequelle zuwenden. Die Vorburg wurde ausgebaut und Haus Kemnade in einen landwirtschaftlichen Gutshof verwandelt.

Im Jahre 1921 verkaufen die letzten Besitzer das Anwesen an die Stadt Bochum. Heute beherbergt das Haus Kemnade im Museumsbereich die Musikinstrumentensammlung Grumbt, die Ostsasiatika Sammlung Ehrich und die geldgeschichtliche Sammlung der Sparkasse Bochum sowie eine Gastronomie.

Kölner Erzbischofs Engelbert von Berg
Mein größter derzeitiger Wunsch: Ich möchte meine Macht im Nordwesten des Reiches weiter ausbauen.
Beruf: Im Alter von 13 Jahren besaß ich bereits eine Propstei (klösterliche Niederlassung), nur ein Jahr später wurde ich zum Dompropst (Leiter eines Domkapitels) gewählt. Mit ungefähr 30 Jahren ernannte man mich dann zum Erzbischof von Köln. Heute bin ich zudem der Vormund für den Sohn des Kaisers und Reichsverweser (Stellvertreter des Kaisers während seiner Abwesenheit).
So würden mich andere beschreiben: Die Menschen würden mich bestimmt als machtbewusst und fromm bezeichnen. Sie würden aber wahrscheinlich auch von mir sagen, dass ich zwar ein guter Herzog, aber kein guter Bischof bin.

Sprichwort: „Stinkreich sein“
Früher wollten die Menschen nahe bei den Heiligen bestattet werden. Möglichst innerhalb der Kirche, nahe am Altar, bei den Reliquien. Wer reich war, konnte sich das leisten; je reicher, desto näher lag man am Altar. Da die Gruften nicht luftdicht waren, roch man den Verwesungsgeruch in den Kirchen. Die Michaelerkirche in Wien ist hierfür ein Beispiel. Hier wurden Reiche nach ihrem Tod in Katakomben unterhalb der Kirche bestattet. Den heraufziehenden Gestank versuchte man durch den Einsatz von Weihrauch auszugleichen

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Bildrechte:
Haus Kemnade früher: Stadt Bochum, Pressestelle
Haus Kemnade heute: zweimalzweifotografie

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