Burg Volmarstein

Stein auf Stein:
In der Kölner Königschronik findet sich der Hinweis, dass der Kölner Erzbischof Friedrich I. von Schwarzenburg die Burg Volmarstein im Jahr 1100 errichten ließ.

Schlüsselübergabe:
Mutmaßlich im Jahr 1100 übertrug Erzbischof Friedrich I. die fertiggestellte Burg den Herren von Volmarstein als Lehen.

Niedergang:
1324 belagerte Graf Engelbert II. von der Mark mit seinen Verbündeten zwei Monate (21.- Mai bis 25. Juli) lang die Burg und eroberte sie schließlich. Der Erzbischof von Köln konnte die Burg nicht verteidigen und die Burgmannschaft ergab sich schließlich (wohl aus Wassermangel), die Burg wurde teilweise zerstört, allerdings wieder aufgebaut.
Mit dem Übergang in den Besitz der Grafen von der Mark hatte allerdings die Höhenburg ihre strategische Rolle als Burg im Grenzgebiet verloren. Sie wurde nur noch selten von den Grafen von der Mark (später auch Grafen, ab 1417 Herzöge von Kleve) genutzt. Zuletzt hielt sich wohl um 1525 Herzog Johann II. von Kleve-Mark dort auf. Die Burg verfiel nach und nach.
1754 zerstörte ein Brand Dorf und Burg Volmarstein. Dass die Dorfbewohner die Steine der Burg zum Wiederaufbau ihrer Häuser nutzten, besiegelte das Schicksal der Burg – sie blieb als Ruine zurück. Allerdings lag auch in diesem Ende ein neuer Anfang: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Ruine überregional bekannt, wurde von dem preußischen Dichter Friedrich de la Motte Fouqué zum Inhalt eines langen Gedichts gemacht und entwickelte sich zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem beliebten Ansichtskartenmotiv.

Burg Volmarstein

Stein auf Stein:
In der Kölner Königschronik findet sich der Hinweis, dass der Kölner Erzbischof Friedrich I. von Schwarzenburg die Burg Volmarstein im Jahr 1100 errichten ließ.

Schlüsselübergabe:
Mutmaßlich im Jahr 1100 übertrug Erzbischof Friedrich I. die fertiggestellte Burg den Herren von Volmarstein als Lehen.

Niedergang:
1324 belagerte Graf Engelbert II. von der Mark mit seinen Verbündeten zwei Monate (21.- Mai bis 25. Juli) lang die Burg und eroberte sie schließlich. Der Erzbischof von Köln konnte die Burg nicht verteidigen und die Burgmannschaft ergab sich schließlich (wohl aus Wassermangel), die Burg wurde teilweise zerstört, allerdings wieder aufgebaut.
Mit dem Übergang in den Besitz der Grafen von der Mark hatte allerdings die Höhenburg ihre strategische Rolle als Burg im Grenzgebiet verloren. Sie wurde nur noch selten von den Grafen von der Mark (später auch Grafen, ab 1417 Herzöge von Kleve) genutzt. Zuletzt hielt sich wohl um 1525 Herzog Johann II. von Kleve-Mark dort auf. Die Burg verfiel nach und nach.
1754 zerstörte ein Brand Dorf und Burg Volmarstein. Dass die Dorfbewohner die Steine der Burg zum Wiederaufbau ihrer Häuser nutzten, besiegelte das Schicksal der Burg – sie blieb als Ruine zurück. Allerdings lag auch in diesem Ende ein neuer Anfang: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Ruine überregional bekannt, wurde von dem preußischen Dichter Friedrich de la Motte Fouqué zum Inhalt eines langen Gedichts gemacht und entwickelte sich zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem beliebten Ansichtskartenmotiv.

Was ist passiert:
Den Ort Volmarstein gab es übrigens schon vor der Burg: 1047 wurde er im sogenannten „Werdener Urbar“ erwähnt (als „Folmudestede“). Das ist die erste bisher bekannte Nennung Volmarsteins.
Der Kölner Erzbischof Conrad von Hochstaden (Erzbischof von 1238 bis zu seinem Tod 1261) hielt sich im 13. Jahrhundert mehrfach auf seiner Burg Volmarstein auf.
Im Nachgang der Schlacht bei Worringen (1288) wurde die Burg durch Graf Eberhard II. von der Mark teilweise zerstört. Sie wurde wieder aufgebaut, nachdem sich der Graf mit Erzbischof Siegfried von Köln, dem Besitzer der Burg, ausgesöhnt hatte.
Bis zur Eroberung der Burg durch die Grafen von der Mark war sie auch Verwaltungsmittelpunkt der Herrschaft Volmarstein. Heute erinnern nur noch Überreste der ehemals drei Türme und der Grundmauern an die ehemals mächtige Burg Volmarstein.

Weitere spannende Informationen zur Burg findet du im Heimatverein Wetter(Ruhr)!

Johann II. von Kleve-Mark
Mein größter Wunsch:
Bisher habe ich viele meiner persönlichen und politischen Ziele leider
nicht erreichen können. Nun steht aber die Heirat meines Sohnes mit der
Tochter des letzten Herzogs von Jülich-Berg kurz bevor. Ich hoffe, dass
die Zusammenschließung der beiden Herzogtümer, auch für mich neue
politische Möglichkeiten mit sich bringt.
Beruf: Herzog von Kleve und Graf von Mark
So würden mich andere beschreiben: Wegen meinen angeblich 63 unehelichen Kinder, werde ich von vielen schon der Kindermacher genannt.

Sprichwort: “Immer der Nase nach!”
Viele Menschen halten diesen Spruch heute für eine Umschreibung für „immer geradeaus“, weil die Nase ja dorthin zeigt. Der tatsächliche Ursprung dieser Redewendung liegt allerdings im Mittelalter und ist etwas eklig! Weder Städte noch Burgen hatten damals Kanalisationen. Die Aborte waren an den Außenmauern angebracht und die Fäkalien fielen einfach nach unten an die Burgmauer oder in den Straßengraben. Burgen und Städte waren deshalb schon aus der Ferne zu riechen. Wurde der Gestank schlimmer, kam man ihnen näher.

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Bildrechte:
Burg Volmarstein früher:
Stich von Johann Caspar Hube
Burg Volmarstein heute: zweimalzweifotografie

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